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TÄTIGKEITSBERICHT FÜR DAS JAHR 2009




Eine Gedenkminute an unsere verstorbenen Kameraden. Besonders an jene, welche uns im vergangenen Jahr verlassen haben: Christian Santifaller da Banch (Vater von Walter), Hons Nocker dl Roder, Tone Kelder da Poz und Roman Demetz da Sulé
(Vater von Robin).
Ein unfallfreies Jahr ging vorbei. Das ist bei 50 Aktiven, 7043 Arbeitsstunden und 9 Fahrzeugen eine große Leistung. Was ging im vergangenen Jahr so über die Bühne? Auch wenn es als ein ruhiges Jahr bezeichnet wurde war doch einiges los. Es wurden 31 Übungen abgehalten und zu 59 Einsätzen ausgerückt. Aus personeller Sicht, gab es einen Alt-Neuzugang. Thaler Markus hat nachdem er im Jänner 2007 ausgetreten war wieder zu uns gefunden und Moroder Samuel hat um eine Auszeit gebeten damit Er sein Studium beenden kann.



Aktives Mitglied
Bezeichnung Anzahl Durchschnittsalter
17 - 20 3 19
21 - 25 6 22
26 - 30 7 27
31 - 40 23 36
41 - 50 9 45
> 51 1 61
Gesamt 49 34

Ehrenmitglied
Bezeichnung Anzahl Durchschnittsalter
41 - 50 1 50
> 51 15 68
Gesamt 16 67


Auch Sportlich sind wir immer noch tätig geblieben. So wurde, immer Montags eineinhalb Stunden, immer wer Lust und Laune hatte, auf dem Eisplatz Setil Hockey trainiert aber dann trotzdem gegen Wolkenstein 4:7 verloren. Der Wintertagesausflug brachte uns am 24. Jänner zu Schifahren nach Ratschings und am 14.02. hat man in Petersberg beim Bezirks Schi alpin und Rodeln Rennen zu 15 teilgenommen. Kurt Aldosser Goldmedaille im Rodeln, Walter Paur alias Topo Silber und Fabian Kostner Bronze im Schi Alpin in den jeweiligen Kategorien.
Dazu kommt die Wandertrophäe der Wehren des Abschnittes 6 wo man sich beim Hinderniswettbewerb am 8. Oktober auf dem Sportplatz Mulin da Coi gemessen hat. Der Herbsttagesausflug Ausflug brachte uns am 19.9. zu einer Wanderung und zum Schafabtrieb ins Schnalstal. Ein Koch wird 50.

So wurde Peter Irsara auch zünftig gefeiert.
Bereits zur Tradition gehören die von uns gestaltete Maiandacht, die Feuerlöscherkontrolle, die unzähligen Ordnungsdienste (Erstkommunion, Firmung, Extrem Marathon, Faschingsumzug, usw.), Dienste an anderen Institutionen (z.B. World Cup mit einem Personalaufwand von 60 Personen) und Vereinen, Bäche aufräumen, 7 Sonntagsdienste und die Teilnahme an den Verschiednen Prozessionen.
Gar einige Sitzungen wurden abgesessen, acht Ausschusssitzungen an der Zahl. Sowie an KDT- , Baukommission- und an den versch. Gemeindekommissionssitzungen teilgenommen.

Der Kalender wurde zur Neugestaltung an die Grafikabteilung der Kunstschule Cademia in Auftrag gegeben und ist recht gut gelungen. Er wurde wie immer, sehr fleißig von Tür zu Tür ausgetragen. Wegen dem Bau der Zufahrt nach St. Jakob war die Durchfahrt für das TLF nicht möglich. Für diesen Zeitraum wurde der Alarmplan abgeändert und zur Verstärkung unseres Fuhrparks, bekam man deshalb von der Landesfeuerwehschule für diesem Zeitraum, ca. einem Monat, ein KLF zu Unterstützung.
Einige Zeit mussten wir sogar Aussiedeln um die Sanierung des Bodens des Gerätehauses in Angriff zu nehmen. Dass war ganze Arbeit. Vom LFV kam am 6. April die Anfrage die TLK mit 2 Mann für 5 Tage in das Erdbebengebiet in die Abruzzen zu entsenden. Eine effektive Notwendigkeit und ein Marschbefehl ist dann doch nicht eingetroffen.
Zu Besuch kamen auch wie bereits in den vergangen Jahren einige Gruppen des Kindergartens und Sommerkindergartens. Am Feuerwehrumzug zum 125 Jahre Bestehen der FF Kastelruth wurde mit TLK und F5 teil genommen, Atemschutzvisiten wurden durchgeführt, ein neuer Schianzug gewählt und in mühevoller Arbeit eine neue Kartographie des Hydrantennetzes erstellt.

Ein bereits fester Bestandteil, ist das von uns im Herbst im zwei Jahres - Rhythmus veranstaltete Törggelen, welches auch nur durch die Tatkräftige Mitarbeit der Frauen beim „Gosti“ herstellen immer so gut gelingt.
Insgesamt wurden 10 Brandschutzdienste mit 20 Mann und 75 h durchgeführt und man nahm an vier Beerdigungen teil.
Zum Jahresausklang wurde eine nette Weihnachtfeier mit Fondue im Gerätehaus bei gemütlichem Beisammensein gefeiert.


Zu den Investitionen gehörten:
• 1 Schlammpumpe
• Motorsäge
• Neue Planimetrie der Wasserversorgung (Hydrantennetz und Standorte der Pumpen)


Am 31. Dezember zählt man 50 Aktive- und 16 Ehrenmitglieder Mit Jahresende wurden 7043,15 Arbeitsstunden verrichtet mit einem Durchschnitt von 140,86 h/Wehrmann, entsprechend 17,60 Arbeitstagen (8h/Tag). Insgesamt wurden mit den Einsatzfahrzeugen 7418 Km hinterlegt.



Übungen – Ausbildungen


Ein wesentlicher Bestandteil der Feuerwehr sind die Übungen. Nur durch eine ausreichende Kenntnis der Feuerwertechnischen Ausrüstung kann auch diese Zielgerecht eingesetzt werden. In regelmäßiger theoretischer und praktischer Schulung wird dies erlernt und nur dadurch kann ein reibungsloser Ablauf bei Einsätzen ermöglicht werden. Zu den verschiedenen Tätigkeiten zählen: Detail- Haupt – und Monatsübungen (Theorie und Praxis); Gemeinschaftsübungen mit der Löschgruppe St. Jakob, den Nachbar-wehren Runggaditsch, St. Christina, St. Peter/Lajen sowie auf Talebene; eine Theoretische Schulung mit einem Kaminkehrer; eine Liftrettung auf Secëda und die Evakuierungsübung im Altersheim
St. Ulrich.

Der Schwerpunkt der Übungen lag jedoch bei der Erstellung der neuen Wasserkarte dessen Arbeit ein Dreivierteljahr in Anspruch nahm. Darum gestalteten sich die Übungen um die Standorte der Tragkraftspritzen festzulegen als sehr arbeits- und Materialaufwändig, z. B. wurde bei einer solchen Übung eine Schlauchleitung von 2 km verlegt. An der LFS wurde der Lehrgang Schulung Wärmebildkamera von Moroder Manuel, Kostner Fabian und Aldosser Kurt und der Grundlehrgang Brandeinsatz von Solderer Martin und Paur Simon besucht. Es zählen 31 Übungen mit insgesamt 3.625,5 h zum Ausbildungsprogramm. Die durchschnittliche Dauer einer Übung betrug 3,45 h mit einem durchschnitt von 37,32 Anwesenden/Übung.


Einsätze


Es scheint als hätte man ein Einsatzärmeres Jahr hinter sich. Schön wärs´, denn haben wir nichts zu tun, geht des der Bevölkerung gut! Trotzdem, gab es aber stattliche 59 Ausrückungen, und über den Daumen gerechnet sind es doch allemal mehr als 1 Einsatz pro Woche. Pünktlich am Neujahrtag wurde man um 15:39 Uhr zum ersten Einsatz alarmiert und am Sylvestertag um 20:35 Uhr, rückte man vom letzen Einsatz ein. Entschlüsselt, sind es 54 Technische- 3 Brand- und 2 Fehleinsätze. BMA und Personen-rettung im Aufzug waren die Fehleinsätze zu denen man lediglich alarmiert wurde aber nicht ausrückte.
Unterstützung der Nachbarwehr St. Peter mit der Wärmebildkamera bei einem Kaminbrand, ein Rauchendes Fahrzeug (Kühlerwasser) und ein Silobrand waren die drei Brandeinsätze. Zu den 54 Technischen Ausrückungen gehörten Türöffnung, Personenrettung im Aufzug, Suchaktionen, Verkehrsunfälle, Lawinen, gefährliche Schneeansammlungen auf Dächern, Kleinbagger- LKW- PKW- Traktoren- Modellflieger- und Pulverlöscher- Bergungen sowie Rohrbrüche, Überschwemmungen, Gasgeruch, ausgelaufenes Öl binden, etliche Vespennestbeseitigungen, Tierrettungen und gefährliche Dachziegel.


Kurz noch einige Einsätze im Detail. Zu Lawineneinsätzen kam es am 8. und 9. Februar. Der Lawinenabgang auf die SS 242 am Sellajoch und am darauffolgenden Tag der Abgang einer Lawine auf Ciampinoi. Glücklicherweise wurde dabei niemand verschüttet. Eine weiteren guten Ausgang, hatte die Suchaktion eines US Bürgers von dem man nur die Personalien ohne ein Foto hatte. Mit Hilfe die Internets konnte man ein Foto des Vermissten ausfindig machen und somit gezielt nach Ihm suchen. Am späten Nachmittag meldete er sich Telefonisch bei der Person wo er zu Gast war, wo er logierte, und der Einsatz konnte somit beendet werden.


Vorschau

Wie erfolgte die Erstalarmierung:

• Alarmstufe 1     Brand – klein 3 x
• Alarmstufe 2     Brand – mittel 1 x
• Alarmstufe 4     THL – klein 54 x
• Alarmstufe 5     THL – mittel 1 x

Insgesamt rückten 387 Einsatzkräfte mit einem durchschnitt von 6,5 Mann/Einsatz aus und leisteten 717,15 Arbeitsstunden mit einer durchschnittlichen Dauer von 12,15h/Einsatz.










Vorschau 2010:

• Ersatz der Hydraulischen Rettungsgeräte
• Ersatz des Notstromerzeugers
• Neuanschaffung von Gummistiefeln
• Interschutz Messe in Leipzig
• Juli : 3. – 4. Kirchtagfest (Segra)

Der Kommandant (Fill Stefan)